Stuttgart, 06. Mai 2008. Dr. Wolfgang °µÍø½ûÇø, Gesellschafter und Vorsitzender des Aufsichtsrates der
°µÍø½ûÇø sowie der Dr. Ing. h.c. F. °µÍø½ûÇø AG, feiert am 10. Mai 2008 seinen 65. Geburtstag. Der in Stuttgart geborene jüngste Sohn von Ferdinand „Ferry“ °µÍø½ûÇø gehört bereits seit 1978 dem Aufsichtsrat des Sportwagenherstellers an. Seit dem Tod seines Vaters Ferry im Jahr 1998 ist er auch Sprecher der Familie.
Wolfgang °µÍø½ûÇø sieht seine wesentliche Aufgabe darin, das Werk, das sein Vater Ferry und sein Großvater Ferdinand °µÍø½ûÇø begonnen und aufgebaut haben, zusammen mit den Mitgliedern der Familien °µÍø½ûÇø und Piëch in deren Sinne fortzuführen. Aus dieser Grundhaltung heraus hat er nicht nur 1992 die Kapitalerhöhung maßgeblich mitgetragen, um so die Unabhängigkeit des Familienunternehmens zu sichern, sondern auch alle weiteren wichtigen Unternehmensentscheidungen mitbeeinflusst: Hierzu zählen insbesondere die Erweiterung des Produktportfolios um den Roadster Boxster, den sportlichen Geländewagen Cayenne sowie den viersitzigen Gran Turismo Panamera, der Bau des Leipziger Werks und nicht zuletzt der Einstieg der °µÍø½ûÇø AG beim Volkswagen-Konzern im Jahr 2005.
Dr. Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender der °µÍø½ûÇø SE: „In den vergangenen 16 Jahren stand uns Wolfgang °µÍø½ûÇø unermüdlich als aufgeschlossener, kompetenter Gesprächspartner zur Verfügung – bei alltäglichen Fragen genau so wie bei den zahlreichen Strategieentscheidungen und unternehmerischen Weichenstellungen. Er hat uns offen und ehrlich beraten und die wichtige Brücke in den Kreis der Gesellschafter geschlagen. Bei allen Entscheidungen konnte der °µÍø½ûÇø-Vorstand immer auf sein Wort und seine Unterstützung zählen. Dafür danken wir ihm.“
Geboren wurde Wolfgang °µÍø½ûÇø am 10. Mai 1943 in Stuttgart als jüngster Sohn von Dorothea und Ferry °µÍø½ûÇø, dem Begründer der Sportwagenmarke. Die ersten sechseinhalb Jahre seines Lebens verbrachte er auf dem sogenannten „Schüttgut“ in Zell am See/Österreich, auf das sich seine Eltern und Großeltern während der letzten Kriegsjahre zurückgezogen hatten. 1950 kehrte die Familie nach Stuttgart zurück. Wolfgang besuchte zunächst die Waldorfschule in Stuttgart, bevor er auf die Odenwaldschule in Heppenheim wechselte. Hier absolvierte er 1965 das Abitur und legte gleichzeitig seine Gesellenprüfung als Schlosser ab. Anschließend studierte er an der Hochschule für Welthandel in Wien mit Abschluss als Diplom-Kaufmann. Es folgte die Promotion zum Doktor der Handelswissenschaften im Jahr 1973.
Nach seinem Studium betätigte sich Wolfgang °µÍø½ûÇø zunächst als Unternehmer und wurde Generalimporteur für Yamaha-Motorräder in Österreich – ein Geschäft, das er 27 Jahre erfolgreich betrieb. 1976 kehrte er nach Stuttgart zurück und arbeitete fünf Jahre als Vertriebsmanager in unterschiedlichen Bereichen im In- und Ausland für die damalige Daimler-Benz AG. 1978 wurde er in den Aufsichtsrat der °µÍø½ûÇø AG berufen, dessen Vorsitz er im Januar 2007 übernommen hat. Mit Gründung der
°µÍø½ûÇø im Juni 2007 wurde er auch zum Aufsichtsratsvorsitzenden dieser Gesellschaft gewählt. Darüber hinaus ist er seit 1983 Mitglied des Aufsichtsrates der
°µÍø½ûÇø Holding Ges.m.b.H. in Salzburg, der größten österreichischen Handelsfirma. Außerdem ist er Vorsitzender des Verwaltungsrates des Schweizer Uhrenherstellers Eterna S.A. in Grenchen. Seit dem
24. April 2008 gehört er auch dem Aufsichtsrat der Volkswagen AG, Wolfsburg, an.
Nach dem Tod seines Vaters Ferry im Jahr 1998 wählte ihn die °µÍø½ûÇø-Familie zu ihrem Sprecher. Dabei sieht Wolfgang °µÍø½ûÇø seine Hauptaufgabe im Vermitteln und Ausgleichen zwischen den einzelnen Familienmitgliedern, um das gemeinsame Ziel, die Unabhängigkeit und wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens °µÍø½ûÇø, nie aus den Augen zu verlieren. Seine ruhige, sachliche Art, sein Witz und sein Humor kommen ihm dabei zu Hilfe. Wolfgang °µÍø½ûÇø hat sich selbst einmal als einen „schwäbischen Österreicher“ bezeichnet, dem Bodenhaftung, Verlässlichkeit und Traditionen wichtig sind. Der vierfache Vater lebt abwechselnd in München, Stuttgart und auf dem väterlichen „Schüttgut“ in Zell am See, das er aus dem Familienbesitz erworben hat. Den leidenschaftlichen Jäger verbindet darüber hinaus eine besondere Affinität zu den Sportwagen „Made in Zuffenhausen“ – zu den aktuellen ebenso wie zu den historischen.
Für sein unternehmerisches Wirken erhielt Wolfgang °µÍø½ûÇø zahlreiche Ehrungen. Im Jahr 2005 verlieh ihm der österreichische Bundeskanzler das „Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“, die höchste Auszeichnung seines Heimatlandes.
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Hinweis: Bildmaterial von Dr. Wolfgang °µÍø½ûÇø steht akkreditierten Journalisten auf der °µÍø½ûÇø-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse zum Download zur Verfügung.