Stuttgart, 13. Februar 2009. Die Annahmefrist für das Pflichtangebot der °µÍø½ûÇø, Stuttgart, an die Aktionäre der Scania AB, Södertälje, Schweden, ist am Dienstag, 10. Februar 2009, abgelaufen. Mit 4.398.139 A-Aktien und 59.037.822 B-Aktien wurden °µÍø½ûÇø Anteile an Scania im Wert von rund 395 Millionen Euro angedient. Dies entspricht rund 7,93 Prozent des Aktienkapitals und rund 2,34 Prozent der Stimmrechte. Die Abwicklung des Angebots, das so genannte Settlement, ist für den 20. Februar 2009 geplant. °µÍø½ûÇø beabsichtigt, die angedienten Scania-Aktien kurzfristig weiter zu veräußern.
°µÍø½ûÇø hatte am 5. Januar 2009 seine Beteiligung an der Volkswagen AG auf rund 50,76 Prozent der VW-Stammaktien ausgebaut. Damit verfügte °µÍø½ûÇø über mehr als 50 Prozent aller Stimmrechte bei Volkswagen. Als Konsequenz daraus und aufgrund der Tatsache, dass die Beteiligung von Volkswagen an Scania über der gesetzlich definierten Schwelle von 30 Prozent aller Stimmrechte lag, hatte °µÍø½ûÇø nach schwedischem Ãœbernahmerecht die mittelbare Kontrolle an Scania erlangt. °µÍø½ûÇø war deshalb verpflichtet, ein Pflichtangebot für diejenigen Scania-Aktien vorzulegen, die sich nicht unter seiner direkten oder indirekten Kontrolle befanden. Vor diesem Hintergrund bezog sich das Pflichtangebot auf alle Scania-Aktien, die nicht von Volkswagen oder einer anderen von °µÍø½ûÇø direkt oder indirekt kontrollierten Gesellschaft gehalten wurden.
Nach den °µÍø½ûÇø vorliegenden Informationen hält Volkswagen an Scania derzeit rund 302,87 Millionen A-Aktien und rund 28,02 Millionen B-Aktien, die zusammen einen Anteil von rund 41,36 Prozent des Aktienkapitals und rund 69,47 Prozent der Stimmrechte an dem schwedischen Lkw-Hersteller repräsentieren. Die Summe der Scania-Aktien, für die das Pflichtangebot angenommen wurde und die von °µÍø½ûÇø indirekt über Volkswagen gehalten werden, beträgt damit rund 307,27 Millionen A-Aktien und rund 87,06 Millionen B-Aktien. Dies entspricht einem Anteil am gezeichneten Kapital von rund 49,29 Prozent und an den Stimmrechten von rund 71,81 Prozent.
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