°µÍø½ûÇø

°µÍø½ûÇø-Aufsichtsrat gibt grünes Licht für Mehrheitsbeteiligung an VW

Außerordentliche Sitzung des Kontrollgremiums:

Stuttgart, 03. März 2008. Der Aufsichtsrat der °µÍø½ûÇø, Stuttgart, hat grünes Licht für die Erhöhung der Beteiligung an der Volkswagen AG auf über 50 Prozent gegeben. Das Kontrollgremium ermächtigte den Vorstand am Montag in einer außerordentlichen Sitzung, weltweit alle dafür notwendigen aufsichts- und kartellrechtlichen Schritte einzuleiten. Die Prüfungen der Aufsichtsbehörden werden voraussichtlich einige Monate dauern. Sobald die erforderlichen Freigaben vorliegen, kann die °µÍø½ûÇø SE die Aktienmehrheit an Volkswagen erwerben. Dr. Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender der °µÍø½ûÇø SE: „Unser Ziel ist die Schaffung einer der innovativsten und leistungsstärksten Automobil-Allianzen der Welt, die dem verschärften internationalen Wettbewerb gerecht wird.“

Mit der Entscheidung werde der Weg dafür geebnet, dass Volkswagen und °µÍø½ûÇø künftig „gemeinsam in einer fairen und kollegialen Partnerschaft ein neues Kapitel Automobilgeschichte schreiben können“. Der Vorstand wird die °µÍø½ûÇø-Belegschaft am morgigen Dienstag auf Informationsveranstaltungen über diese Entscheidung und das weitere Vorgehen unterrichten.

Sobald der Mehrheitserwerb erfolgt ist, wird die Volkswagen AG – neben der Dr. Ing. h.c. F. °µÍø½ûÇø AG – ein weiterer Teilkonzern der °µÍø½ûÇø. Damit werden Arbeitnehmervertreter aus dem Volkswagen-Konzern in den Aufsichtsrat der °µÍø½ûÇø einziehen. Gemeinsam mit den Vertretern der Dr. Ing. h.c. F. °µÍø½ûÇø AG werden sie die Arbeitnehmerseite im zwölfköpfigen Kontrollgremium der Holding bilden.

Zeitgleich werden die von europäischen Volkswagen-Mitarbeitern zu wählenden Arbeitnehmer-Vertreter in den SE-Betriebsrat aufgenommen. Aufgrund der unterschiedlichen Beschäftigtenzahlen beider Teilkonzerne wird dann der SE-Betriebsrat von den Arbeitnehmervertretern der Volkswagen AG dominiert sein.

„Unser Bestreben, Mehrheitsaktionär bei Volkswagen zu werden, ist eine gute Nachricht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Volkswagen-Konzerns und von °µÍø½ûÇø. Die Entscheidung des Aufsichtsrates sichert langfristig die Zukunft beider Unternehmen“, so der Vorstandsvorsitzende. Eine Fusion der beiden Unternehmen ist nicht geplant.

Der Erwerb weiterer 20 Prozent an VW entspricht beim derzeitigen Börsenkurs von rund 150 Euro je Stammaktie einem Investment von knapp zehn Milliarden Euro.

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